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Schiedswesen

Leistungsbeschreibung

"Schlichten statt richten"

Unter diesem Motto versehen in der Samtgemeinde Sachsenhagen zwei Schiedspersonen ihren ehrenamtlichen Dienst. Die Schiedsmänner und Schiedsfrauen führen Schlichtungsverfahren in Straf- und Zivilsachen durch. 

Im Streitfall ist immer das Schiedsamt örtlich zuständig, in dessen Bezirk der Antragsgegner wohnt. Dort reicht man als Antragstellerin oder Antragsteller einen Antrag auf Schlichtung ein. In dem Antrag auf Schlichtung wird der streitige Sachverhalt kurz geschildert und das Schlichtungsbegehren formuliert.

Zur Schlichtungsverhandlung werden die Parteien geladen. Sie haben persönlich zu erscheinen. Unentschuldigtes Fernbleiben kann mit einem Ordnungsgeld geahndet werden. Die Verhandlung wird von der Schiedsperson mit dem Ziel geführt, eine gütliche Einigung der Parteien zu erreichen: unter gegenseitigem Nachgeben soll eine Vereinbarung geschlossen werden.

Eine abgeschlossene Vereinbarung beendet den Streit. Die darin übernommenen Verpflichtungen vermögensrechtlicher Art können wie aus einem Urteil dreißig Jahre lang vollstreckt werden (die Vereinbarung ist damit ein sogenannter "vollstreckbarer Titel" nach § 794 der Zivilprozeßordnung). Weil es aber keinen Sieger und Besiegten gibt, ist eine Vereinbarung oftmals befriedender als ein Urteil.

Schiedspersonen in der Samtgemeinde Sachsenhagen:

Schiedsamtsbezirk I: Auhagen, Sachsenhagen, Wölpinghausen

Manfred Burghardt
  Schaumburger Landstraße 5
  31556 Wölpinghausen

Tel.: 0 50 37 / 28 82

Schiedsamtsbezirk II: Hagenburg

Jörg Kobus
  Am Rehdamm 1
  31558 Hagenburg
  Tel.: 0 50 33 / 91 26 48
  E-Mai: Schiedsmannhgb@aol.com

Quelle: Samtgemeinde Sachsenhagen