Schulen

Die Samtgemeinde Sachsenhagen ist Trägerin zweier Grundschulen, Klassen 1 bis 4 in Sachsenhagen und in Hagenburg. Beide Schulen sind "Verlässliche Grundschulen". Die Gerda-Philippsohn-Schule in Sachsenhagen besuchen zur Zeit ca. 150 Schülerinnen und Schüler aus Sachsenhagen, Auhagen und Wölpinghausen. In Hagenburg - "Wilhelm-Bock-Schule" - werden ca. 160 Kinder aus Hagenburg beschult (Stand: 01.09.2013).

Weiterführende Schulen gibt es dann für die Sachsenhäger Schülerinnen und Schüler in Lindhorst (Haupt- und Realschule), zwei Gymnasien in Stadthagen sowie Integrierte Gesamtschule (IGS) in Stadthagen.

Hagenburger Schülerinnen und Schüler wechseln zur Haupt- und Realschule nach Steinhude. Gymnasien können in Stadthagen oder in Wunstorf sowie seit dem Schuljahr 2007/2008 in Steinhude besucht werden.

Schule Hagenburg

Wilhelm-Bock-Schule

Steinhuder-Meer-Straße 4
31558 Hagenburg
Telefon: 0 50 33 / 9 90 59 - 0
Telefax: 0 50 33 / 9 90 59 - 18
E-mail: Sekretariat@grundschule-hagenburg.de
Homepage: http://www.grundschule-hagenburg.de

 

Wer war Wilhelm Bock?

Wilhelm Bock

Wilhelm Bock war in dem Zeitraum von 1950 - 1958 der Schulleiter der Volksschule Hagenburg. Unter seiner Führung entstand in den Jahren 1952/53 das neue Schulgebäude, 1956 das Lehrer-Wohnhaus und 1957 die Turnhalle.  Im Jahre 1954 wurde durch seinen Einsatz der Schule ein Aufbauzug angegliedert, um für die Schuljugend der Seeprovinz die Möglichkeit zum Besuch einer weiterführenden Schule zwecks Erreichung der mittleren Reife zu geben.

 


Schule Sachsenhagen

Gerda-Philippsohn-Schule

Am Ziegenbach 3
31553 Sachsenhagen
Telefon: 0 57 25 / 9 41 88 - 0
Telefax: 0 57 25 / 9 41 88 - 18
E-mail: info@gerda-philippsohn-gs.de
Homepage: http://www.gerda-philippsohn-gs.de
in Karte:  Standort

 

Wer war Gerda Philippsohn?

Gerda Philippsohn

Gerda Philippsohn wurde 1927 in Sachsenhagen geboren und besuchte von 1933 an die Volksschule der Stadt. Die Auswirkungen der Zeit gingen im Laufe der Jahre auch an den Leistungen und dem Verhalten der Schülerin nicht spurlos vorbei. Zeichnete sie sich anfänglich durch gute Noten sowie gutes Betragen, Fleiß und Aufmerksamkeit aus, wirkten sich schon bald die gesetzlichen, wirtschaftlichen und vor allen Dingen psychischen Repressalien auf Zensurenbild und Gemüt des Mädchens aus. Gerda hat das sechste Schuljahr nicht mehr beenden dürfen und wurde 1938 aus der Schule entlassen. Mitte Januar des Jahres 1942 wurde sie mit ihren Eltern sowie elf weiteren jüdischen Bürgern Sachsenhagens "deportiert" und nach Riga gebracht. Dort wurden alle in einem Vernichtungslager ermordet. Unklar ist, wie die Familie Philippsohn ums Leben kam. Vermutlich vergast oder erschossen liegt sie in einem der vielen Massengräber. In den offiziellen Listen steht lediglich: "Gerda Philippsohn, geboren am 27.Januar 1927, Geburts- und Wohnort Sachsenhagen, verschollen".