2010 "Heimische Tiere in ihrem Lebensraum"

Ferienspaß 2010

Zwei spannende und heiße Wochen Ferienspaß der Samtgemeinde Sachsenhagen sind zu Ende. Das Thema lautete in diesem Jahr „Heimische Tiere in ihrem Lebensraum“.
 
Das Fazit der beiden Wochen fiel bei allen Beteiligten durchweg positiv aus. Die einzige, die den Planern einen Strich durch die Rechnung machte, war die Sonne. Ein wenig mehr Schatten hätten die zahlreichen Außenaktionen erträglicher gemacht. Aber mit gekühlten Getränken und der einen oder anderen Wassermelone war auch das zu schaffen.
 
Den Auftakt der Themenwoche bildete wie immer, die Veranstaltung der 7-9jährigen Kinder, die in den Räumlichkeiten des Hortes in der Grundschule in Hagenburg stattfand.
Vier Betreuer begleiteten die Kinder und sorgten sich um das leibliche Wohl ,Belustigung und Betreuung.
Der erste Tag begann mit einer Fahrradtour zur ÖSSM nach Winzlar, die von den Kindern trotz einzelner technischer Pannen mit Bravour gemeistert wurde. Dort angekommen, galt es im Garten der ÖSSM heimische Tiere aufzuspüren. In Gruppen aufgeteilt, erkundeten die Kinder unter Anleitung von zwei Mitarbeitern der ÖSSM das Gelände.
Am Dienstag wurde die Spargel- und Kürbisscheune Rust in Altenhagen besichtigt.
Frau Susanne Rust zeigte den Kindern, dass es deutlich mehr als Spargel und Kürbis auf dem Hof gibt. Besonderen Anklang bei den Kindern fand das Putzen der beiden süßen Ponys und das Reiten auf Schimmel Alfred. Ein erfrischendes Picknick im Schatten rundete den Tag ab.
Am Mittwoch hieß es dann ab in den Hagenburger Wald mit Diana Krause vom Kreisforstamt. Es galt den Wald und seine Tiere zu entdecken. Besonders beliebt, das Spiel Fuchs und Hase. Der Hase (Kind oder Betreuer) sitzt mit Wasserspritze und verbundenen Augen im Gebüsch und muss die heranschleichenden Füchse durch einen erfrischenden Pumpstrahl aus der Wasserspritze enttarnen.
Ein Besuch des Landesmuseums in Hannover stand am Donnertag auf dem Programm. Alleine die Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln war für die ganze Ferienspaßgesellschaft spannend und auch organisatorisch eine Herausforderung. Im angenehm temperierten Museum erhielten die Kinder eine Führung und konnten später Tierspuren in Gips gießen, die sie dann gut und sicher eingepackt mit nach Hause nehmen durften. Im Schatten des Maschteiches wurde gepicknickt, umrahmt von neugierigen Enten und hungrigen Tauben.
Am Freitag hieß es dann Filzen, was die Nadel und die Phantasie ergibt. Nadelfilzen war angesagt, was vielen Kindern sehr viel Spaß machte. Es entstanden lustige Kunstwerke.
Ansonsten gab es noch das Angebot „Barfusskisten“. Es galt mit einem nackten Fuß zu erfühlen, mit welchen Naturmaterialien die einzelnen Kisten bestückt waren (z. B. nasses Moos - sehr angenehm oder stachelige Kiefernzapfen - weniger angenehm).
Ab Mittag hieß es dann, Essen vorzubereiten, Blütenbutter und Kräuterquark anrühren, Gemüse und Obst schnippeln, damit die eingeladenen Eltern und alle Feriespaßteilnehmer und Betreuer  gemeinsam essen konnten.
In der zweiten Woche fand dann das Ferienspaßprogramm für die 10-13jährigen Kinder mit leicht dem Alter angepassten Programmpunkten statt.
Die Veranstaltung selbst fand im Jugendtreff in Hagenburg statt.
Am Montag begann es nach einer Begrüßungsrunde gleich sportlich mit einem Besuch der Pferdefreunde Wölpinghausen in Auhagen.
Dort galt es Pferde zu putzen und anschließend zu reiten. Für viele, besonders für die Jungen, eine neue Erfahrung. Zwei nette Betreuerinnen wiesen die Kinder in die Geheimnisse der Reiterei ein. Am Dienstag stand ein Besuch der ÖSSM auf dem Programm, auch dort ging es in einer sehr lehrreichen Führung darum, Lebensbereiche der heimischen Tiere zu suchen und zu finden.
Der Niedrigseilgarten in Lindhorst bildete am Mittwoch den Hauptprogrammpunkt des Tages.
Die Ferienspaßkinder und Betreuer erfuhren, wie sie erfolgreich durch den Parcours kommen könnten, nämlich am besten und am schnellsten als Gruppe, indem man sich untereinander abspricht, auf die Schwächeren Rücksicht nimmt und gemeinsam nach Lösungen sucht.
Am Ende des Tages stand fest, dass die Gruppe nach anfänglichen Startschwierigkeiten durch die gemeinsame Aufgabe, die es zu bewältigen galt, zusammen gewachsen ist.
Am Donnerstag wiederum stand das Landesmuseum auf dem Programm. Am Freitag dann, wurden kleine Kunstwerke gefilzt und Blüten- und Brennnesselbutter und Kräuterquark und andere Leckereien geschnippelt und zubereitet.
Auch hier waren die Eltern zum gemeinsamen Abschluss eingeladen.
Als Fazit der Veranstaltung ist zu bemerken, dass dank der guten Zusammenarbeit der Betreuer und Veranstalter zwei lustige, spannende und lehrreiche Veranstaltungen enstanden sind.

Besonderer Dank an den Hof Rust, die Pferdefreunde Wölpinghausen, die ÖSSM und Diana Krause vom Kreisforstamt für die tollen Führungen zum Thema.

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